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Moderne Gegenständliche Malerei

 

Orosz-Garage-B600

(Andreas Orosz: Garage (1990) - Siehe Wikimedia)

 

 

 

 

Dieses Bild einer “Garage” stammt von Andreas Orosz und soll hier paradigmatisch für das stehen, was uns (Barbara und mir) an gegenwärtiger ‘Gegenständlicher Malerei’ besonders zusagt.

Andreas Orosz wendet diesen Begriff ‘Gegenständliche Malerei’ selber auf seine Werke an. Das ist der Grund, warum ich diesen Ausdruck hier als Klassifizierung verwende.

Wir sind durch Andreas Orosz, anläßlich einer Ausstellung seiner Bilder in Gießen 1995, völlig überraschend auf diese Kunstrichtung gestoßen. Ich möchte hier auf dieser Website einige derjenigen Werke vorstellen, die uns besonders gefallen und für welche die Künstler die Erlaubnis zur Darstellung gegeben haben bzw. die betreffenden Werke unter ‘Public Domain’ fallen.

 

Weitere Künstlerkollegen von Andreas Orosz:

http://www.berndschwering.de/

http://www.heiner-altmeppen.de/

http://de.mueller-franken.de/

 

 

Siehe auch die Wahnsinns-Galerie “Pinterest

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Virtuosenkunst vs. Moderne Kunst

<Die Renaissance entspringt aus der neuartigen Organisation des Kunstsystems, dank welcher sich die Fähigkeit zur Erzeugung von Kunstwerken zurückbeugt auf die intensivierte Erzeugung von Künstlern, die befähigt werden, Kunstwerke von ständig erhöhter Artifizialität hervorzubringen. Die Rückkopplung bewirkt eine aufsteigende Spirale entgrenzter Virtuosität, bis eine liminale Zone nicht weiter steigerbarer Meisterschaft erreicht ist. So entsteht der virtuose Zirkel, in dem sich die neuzeitliche Kunst glücklich bewegte, solange sie wesensmäßig Virtuosenkunst war.

Mit der Zäsur der Moderne werden im Bereich der bildenden Künste die erreichten Standards außer Kraft gesetzt und als “akademische” Hemmnisse kreativer Freiheiten verspottet. An die Stelle des selbstverstärkenden Könnens-Kreises tritt ein Regime selbstverstärkender Regelverletzungen, ja eine Meta-Regel der selbstverstärkenden Abweichungen vom Erwarteten, bis hin zur mutwilligen Unterbietung aller Erwartungen an das artistische Wesen der Kunst. Seither operiert das Pop-Segment des modernen Kunstbetriebs offensiv auf der Abfall-Stufe, als sollte die Doktrin eingeübt werden, nur das, was weniger als Kunst ist, könne noch wirkliche Kunst, ja mehr als Kunst sein.>

(Aus: Peter Sloterdijk - Die schrecklichen Kinder der Neuzeit, Suhrkamp Berlin 2014; hier: Lizenzausgabe der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, S.198)

 

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